Die bunte Werbewelt macht es uns vor. Es ist ganz einfach. Als Verbraucher kann ich mich je nach Bedarf häuten und so mit immer neuen Identitäten ausstatten. Bin ich Vielsurfer, nehme ich den Vielsurfertarif.
Die Eurokrise ist in aller Munde. Kein Tag vergeht, an dem uns die Medien nicht mit finanziellen Schreckensmeldungen aus unseren Bündnisstaaten konfrontieren. Welchen Einfluss aber hat die Krise auf die Menschen hier im Ruhrgebiet, auf die heimische, exportorientierte Wirtschaft, oder auf die hier lebenden Griechen?
Nein, die Idee kam nicht von einem gewissen Herrn Blaumilch. Jene Figur aus einer Komödie von Ephraim Kishon war ein Geisteskranker, der mitten auf der Hauptverkehrsader einer Großstadt anfing, mit einem Presslufthammer die Straße aufzureißen.
In diesem Monat ist es wieder so weit. Leichtbekleidete Damen werden sich auf blechernen lackierten, länglichen Gegenständen räkelt. In Frankfurt öffnet vom 15. bis zum 25. September die 64. Internationale Automobilausstellung. Aber nicht nur der Kilowatt-Fetisch wird gefeiert, sondern auch das Auto als Spielmobil.
Nanu? Nana! Triffst Du Buddha unterwegs, dann doch meist in den Regalen von Discountern für ausgefallene Staubfänger. Zwischen selbstdrehenden Spaghetti-Gabeln und singenden Plüscheseln werden Statuen des weisen Mannes angeboten.
Es weltmeistert wieder. In den Massenmedien ist Schwarz-Rot-Gold zu sehen. Dazu grünes Gras und runder Ball.
Wie entsteht heute und in Zukunft die öffentliche Meinung? Wie sieht der kommende Journalismus aus? Zweifellos spielen die digitalen Medien dabei eine entscheidende Rolle. Facebook, Twitter und co. haben das Monopol der Einwegmedien Print, TV und Radio durchbrochen – sowohl global als auch lokal.
Das Kernthema der letzten Wochen war zweifellos die Energiepolitik.
Was Fernost geschah, soll zukünftig gar nicht erst denkbar sein. Der Umstieg von Atom auf Öko muss der letzte Ausstieg für die Bundesrepublik werden!
Am Morgen des 11. März unterbrach WDR 2 seine Sendung für eine kurze Eilmeldung. Ein schweres Erdbeben habe Japan erschüttert. Meldungen über Tote oder Verletzte gäbe es zunächst nicht. Seit diesem Tag ist die Welt nicht mehr, wie sie war. Beim Schreiben dieser Zeilen war noch nicht klar, wie viele Menschenleben das Beben, der Tsunami und die Reaktorkatastrophe von Fukushima letztlich kosten würden und ob die havarierenden Atomkraftwerke größere Landstriche als die in der ersten Woche eingerichteten Sperrzonen erheblich kontaminieren würden.
Der Fortschritt ist ein zweischneidiges Schwert. Droht Himmel oder Hölle? Und wenn, dann welcher Himmel? Vom Himmel fielen in den ersten Minuten des neuen Jahres Milliarden von Rapssamen. In Sylvesterraketen sorgen sie normalerweise für das akkurate Verbrennen verschiedener Metallverbindungen. Etwa jedes zwanzigste Samenkorn kann keimen, obwohl es großer Hitze ausgesetzt war. Wahrscheinlich wurde bei der Produktion der Pyrotechnik mitunter genmanipuliertes Saatgut verwendet.
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