Beim Poetry Slam "Dead or Alive" in der Hagener Pelmke kamen westfälische Klischees auf den Tisch und wurden bestätigt.
„Dortmunds weltbeste Lesbühne“ hat fast schon Tradition. Seit 2009 geistern die Autoren um Kult-Slammer Sebastian 23 schon durchs Ruhrgebiet. Am gestrigen 14.03. zeigten sie einmal mehr ihre literarisch-kabarettistischen Qualitäten.
Die Kultur-Kneipe Bahia de Cochinos macht Ende dieses Monats dicht. Doch kurz vor bevor der letzte Vorhang fällt, lud die Schweinebucht noch einmal zu einem höchst unterhaltsamen Leseabend.
Er hat Essays über Rembrandt, August Sander, Giacometti oder Henri Cartier-Bresson geschrieben, die sich wie Erzählungen lesen. In der Welt des John Berger ist nichts eindimensional, stets hört man in seinen Texten, wie die Stimme des gebürtigen Engländers, der den größten Teil seines Lebens in Frankreich verbracht hat, nach dem forscht, was sich hinter den Erscheinungen dieser Welt verbirgt.
Nur noch weg. Die 18jährige Bronny will fort aus ihrer Heimat Australien und fort von ihrer Familie, in der es eine tückische Erbkrankheit gibt. Mit kaum mehr als den Kleidern auf dem Leib steigt sie in ein Flugzeug nach London.
Musikinstrumente sind beim Poetry Slam zwar eigentlich verboten, doch der erste Jazz Poetry Slam in Dortmund bewies, dass die Zusammenarbeit von Slammern und Musikern Charme hat.
Wie inspiriert die Ruhrgebietsstadt Autoren? Wo liegt Literatur in der Luft, flirren die Geschichten über dem Asphalt, spricht Lyrik aus dem Rinnstein? – Die Literarische Gesellschaft Bochum e.V. hat sich gemeinsam mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis zur Aufgabe gemacht, eine literarische Karte Bochums zu erfassen, mit möglicher Ausweitung auf umliegende Städte.
Wenn man eine monatliche Kolumne hat, dann hängt man immer ein wenig hinterher. Wenn ihr das hier lest, dann sind Wochen vergangen, seit ich das geschrieben habe. Ich schreibe quasi in einer ganz anderen Zeitzone, jenseits jeglicher Datumsgrenzen – und ich schreibe direkt in die Zukunft hinein.
Skandal für Skandal, Jahr für Jahr spielt die Kirche Shrike mehr in die Karten. Voller Inbrunst stürzt sich die Journaille auf die Verfehlungen der Unfehlbaren. Der Feuilletonredakteur hat die Heilslehre fest im Würgegriff. Den Medien gehört nicht mehr nur die Deutungs-, sondern längst die Glaubenshoheit.
Unsympathisch sind sie, diese neunmalklugen Moralapostel, die immer schon wissen, wo sprachlich die rote Linie zum Rassismus oder Sexismus überschritten wird. Müssen wir die Kinder fernhalten von Otfried Preußlers Kinderbuch „Die kleine Hexe“, weil dort das Wort „Negerlein“ auftaucht, oder von Astrid Lindgren, die ihre Pipi Langstrumpf so gerne von ihrem Papa erzählen lässt, der am anderen Ende der Welt sein Dasein als „Negerkönig“ fristet?
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