Geschichte wiederholt sich. Nicht als Farce, nicht als Tragödie, sondern einfach nur als schnöde Wiederholung des Immergleichen. Ebenso wenig wie man heute nirgendwo vor alten Derrick-Folgen und dem Song „Where is my mind?” von den Pixies sicher ist, so wenig gibt es eine Chance, folgendem Ablauf der Ereignisse zu entkommen.
So richtig verschwinden will es ja nicht, das Unbehagen. Immer wenn man eine dieser Hochkulturbauten betritt, um ein Popkonzert zu sehen, ist es wieder da. Nicht weil man nicht rauchen darf, da ist der Unterschied zwischen E- und U-Musik schon längst eingeebnet. Sondern weil es pünktlich beginnt, man sich nicht kurz zum Wiedersehen mit einem alten Bekannten an die Theke begeben kann.
Das Juicy Beats-Festival feierte mit der 18. Ausgabe im Westfalenpark musikalisch gewohnt vielseitig und friedlich. 27.000 Besucher lockte die elektronische Musik 2013 nach Dortmund.
„Ich glaube, es gibt nur sehr wenig Kunst, die man wörtlich nehmen sollte“, hat der afro-amerikanische Soziologe Henry Louis Gates mal gesagt. Er sollte vor Gericht als Experte seine Meinung kundtun, ob die Arsch- und Tittenwackel-Texte der Rapper von 2LiveCrew als „obszön“ gelten können und nicht verkauft werden dürfen. 1991 war das, und was Professor Gates damals erzählte, darf weiterhin Gültigkeit beanspruchen.
Neulich, nach einem Konzert in einer eh schon intimen Bar, bin ich auf einer noch intimeren Party in einer Altbau-WG gelandet. Stuck und Parkett hatten ein wenig Patina, die Gäste nicht. Trotzdem herrschte Stille, kein Flüstern, kein „Hey, wie geht’s?“.Der Grund dafür befand sich im Nebenzimmer: zwei Musiker. Sie an der Violine, er an der Akustikgitarre,und Gesang. Keine Verstärker, keine Mikrofone.
Am 18./19.5. feierten Tausende in der idyllischen Kulisse der Hünxer Landschaft mit dem Ruhrpott Rodeo das größte Punkrockfestival Deutschlands.
S-O-N-N-E. Nun, da ich Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit habe, sind wir auch schon beim Thema dieses Monats. Der Festivalsommer steht vor der Tür, und wenn er die gleiche Verspätung wie der Frühling hat, dann hat das Moers-Festival dieses Jahr alles richtig gemacht. Statt im zugigen Zelt im Moerser Schlosspark findet die viertätige Festivalsause dieses Jahr erstmals in einer Halle statt.
Die Wurzeln der Musik liegen wohl im Menschen selbst verborgen. Auch unsere primitivsten Vorgänger erfreuten sich an Steininstrumenten und Knochenpfeifen – denn damals gab es noch keinen WDR und auch kein Funkhaus Europa.
Es ist eins dieser Jubiläen, die man verpasst, weil man einfach nicht glauben will, dass die Zeit so schnell vergehen kann. Kompakt, die Kölner Techno-Institution, ist dieser Tage 20 Jahre alt geworden.
Sein Bruder hat ihn damals bei Stefan Raabs Talentshow angemeldet. Und obwohl Gregor Meyle eigene Songs gegen die Cover-Kids und ihre eingängigen Welthits auffuhr – ein Novum in der langen Castingshow-Geschichte –, belegte am Ende der sympathische Schwabe den zweiten Platz.
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