trailer: Frau Sunderbrink, die ganz große Party ist vorbei. Spürt Essen drei Jahre nach dem Kulturhauptstadtjahr noch einen Kater?
Eva Sunderbrink: Wenn mit „Kater“ Nachhaltigkeit gemeint sein soll, dann kann ich das nur bejahen. Auch drei Jahre nach der Kulturhauptstadt RUHR.2010 sind die Spuren des Großereignisses erkennbar. So konnten im letzten Jahr 1.376.566 Übernachtungen in Essen verzeichnet werden;
Langsamer als die Bahn, womöglich unpünktlicher, aber zum konkurrenzlos günstigen Tarif: An Rhein und Ruhr entdeckt man das Reisen mit dem Fernbus. Seit Jahresbeginn ist das Angebot enorm gewachsen – Anfang November nehmen ADAC und Post gemeinsam neue Linien auch ab Köln in Betrieb.
Die Verbräuche sinken beständig – und dann kam auch noch das PFT-Problem hinzu. Als Folge werden in den kommenden Jahren mindestens drei Trinkwasserwerke an der Ruhr dichtgemacht, regional nötige Versorgungsmengen im Zweifelsfall mit einigem Aufwand aus anderen Quellen beschafft.
Irgendwie stand es wohl schon bei Nostradamus. Die Zeiten ändern sich. Rapide. Ich hab es gespürt. Ab jetzt darf ich nur noch in einem Altenheim wählen gehen. Warum? Keine Ahnung. Wanderte ich brav jahrzehntelang ins dreihundert Meter entfernte Schulzentrum, so muss ich heute in die andere Richtung.
Die stärkere Besteuerung der Reichen macht diese nicht arm, aber Deutschland ein bisschen reicher: Die Großdemo in Bochum gibt den Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit ein Gesicht.
Der Kölner Kabarettist Robert Griess spricht im trailer-Interview über Assis, Waldorfeltern und die Euro-Krise.
Es waren einmal zwei Täubchen, nennen wir sie, na sagen wir mal Angela und Peer. Die beiden hatten ein gar lustiges Leben. Täglich brachte man ihnen frisches Wasser und ein paar Körner und so lebten sie tagein tagaus fröhlich vor sich hin, bis dem alten Michel die roten Heller ausgingen und er bald kaum noch etwas zu beißen hatte.
trailer: Herr Gerste, macht es Spaß, Marketing für Duisburg zu machen?
Uwe Gerste: Unbedingt, denn Duisburg ist eine faszinierende Großstadt. In der Außenwahrnehmung allerdings dominieren zurzeit bei manchen Betrachtern leider eher die Probleme.
Da haben sie gestaunt in Gelsenkirchen. Vor die Zukunftswahl gestellt, ab 2014 vertraglich mit RWE im Boot zu bleiben oder ein eigenes Stadtwerk zu gründen, gab man (natürlich) eine Expertise in Auftrag. Neben dem erhofften Fingerzeig kam aber ein verblüffendes Nebenprodukt zu Tage.
Zum ersten Mal stammt ein Papst aus Lateinamerika. Doch was halten die Menschen dort von Franziskus, der sich als Kirchenrebell gibt? Und was hat das mit ihren Lebensbedingungen zu tun? Zu Besuch in San Cristóbal de Las Casas, einer rebellischen Stadt im Süden Mexikos. Eine Nachlese zu 100 Tagen Papst Franziskus.
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