Als Filmemacher schuf Adolf Winkelmann mit „Jede Menge Kohle“ 1981 ein Stück Ruhrgebietsidentität – was ihm jedoch erst im Nachhinein bewusst wurde. „Ich wollte kein Ruhrgebietsdenkmal schaffen, obwohl es wohl eines wurde.“
Ganz langsam schiebt sich das kleine Wölkchen ganz hinten am Horizont aufs azurblaue Tableau. Möwen setzen sich kreischend auf die Kante zwischen Meer und Land. Träge rolle ich noch einmal um die eigene Achse, beobachte die eigentlich riesigen Vögel, ein Schluck aus der Buddel Süßwasser, ein fauler Sonntag am Stand neigt zäh sich dem Ende entgegen.
Jahrelang waren die Rotorenbremser am Werk – jetzt hat sich der Wind gedreht im Lande: In mittlerer Frist könnten im Ruhrgebiet gut 70 neue Groß-Windräder errichtet werden. Vor allem die Zechenflächen-Vermarkter der RAG Montan Immobilien GmbH haben eine Reihe von Standorten im Blick, die bis 2020 mit Partnern und Bürgern entwickelt werden sollen.
Bislang gibt es in Deutschland kein eigenes Sterbehilfe-Gesetz. Am vergangenen Mittwoch verabschiedete das Bundeskabinett daher einen Gesetzentwurf: Kommerzielle Sterbehilfe bleibt demnach verboten, Angehörige oder andere nahestehende Personen aber sind von einer Strafe ausgenommen. Und genau dieser Aspekt sorgt nun für einige Kritik.
Von wegen Sommerlochsdebatte – die Ferien sind vorbei und das winzige Zipfelchen Haut, das man den Sommer nur in öffentlichen Badeanstalten, privaten Schlafzimmern oder Schwulensaunas im größeren Stil regelmäßig zu Gesicht bekommt, beherrscht weiterhin die Schlagzeilen.
Manchmal flattern Werbezettel in den Briefkasten, die eine Welt zeigen, die der Aufgeklärte fast verdrängt hat. Überall geht es um Pimpen, Tunen, Maskerade. Menschen tun einiges, um den eigentlichen Wert eines einfachen Gegenstandes zu verschleiern, zu erhöhen oder wenigstens optisch außergewöhnlich erscheinen zu lassen.
Vor Jahren schon führte ich nach einem Pressetermin mit einem Kollegen die Diskussion. Soll man Nazis abbilden? Soll man sich öffentlich über Nazis aufregen? Soll man sie nicht besser tunlichst ignorieren?
Mirjam Müntefering schreibt Kinder- und Jugendromane, auch, weil sie selbst ein Stück weit Kind geblieben ist. Ihre eigene Kindheit verlebte sie im Sauerland; mittlerweile wohnt sie im Ruhrgebiet.
Nix ist mit Klappern und Tosen. In dem kleinen Betriebsgebäude summt es bloß ein bisschen. Nicht mal so groß wie eine Doppelgarage ist dieser Raum, der eigentlich nur einen blauen Generator und die anthrazitfarbene Turbine enthält.
Langsam wird es langweilig mit den Minarett-Verbotsschildern zu jedem Wahlkampf. Markus Beisicht, Vorsitzender der rechtsradikalen Organisation Pro Köln, wird nun aber endlich ein neues Thema ausschlachten können. Geliefert hat es das Landgericht Köln mit seinem Zipfel-Urteil.
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