Eine Bühne (Ausstattung: Johanna van Gehren) als Zauberkasten der Fantasie. Mehr Sperrmüll als Wohnung, und doch leben drei Menschen darin – und fühlen sich wohl.
Moers will streichen, in Hagen konzipiert man ein kompliziertes Outsourcing-Programm. In Dortmund trägt man die steigenden Kosten selbst - nur investiert darüber hinaus in den Nachwuchs.
Die Juroren des Mülheimer Dramatikerpreises haben entschieden: Peter Handkes persönliches Stück "Immer noch Sturm" ist der Sieger beim 37. Mülheimer Stücke-Festival.
Ficken, saufen, kotzen. Alles schon mal gehabt. Seltener in einem ehemaligen Gotteshaus. Philipp Preuss inszeniert Edward Albees „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ merkwürdigerweise oder folgerichtig in der ehemaligen Friedhofskapelle.
Die Bühne ist leer gefegt, im Hintergrund nur die schwarzen Fensterlöcher der Mietskasernen. Hierhin kommt kein Sonnenstrahl, hierhin verirrt sich kein Vogel.
Schon beim Betreten der Bochumer Kammerspiele flackert es auf der offenen Fläche hinter der Rampe. Papierfetzen liegen herum, ein projiziertes Bühnenbild offenbar, eine Figur steht im Raum.
Wenn in der Kunst etwas mit dem Attribut „Krawall“ versehen wird, ist das selten schmeichelhaft gemeint.
Das Stück wurde von der rumänischen Schauspielerin, Regisseurin und Autorin Lia Bugna wohl in nur einer Woche geschrieben.
Das Schubladendenken – wir kennen es alle. Und so sehr wir uns auch dagegen wehren, passiert es doch beinahe automatisch, dass wir unsere Mitmenschen nach Aussehen oder oberflächlichen Charakterzügen kategorisieren.
Papierschnitzel gelb, silber und grün rieseln vier Stunden lang zu Boden. Im trockenen Regen stehen Peter Handke als Ich-Erzähler und seine verstorbenen Verwandten, die sich traumhaft am Rande des Kärntner Jaunfeld an einer Bank treffen, um die Geschichte der Familie Revue passieren zu lassen.
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