Die Motive für Urban Gardening sind zwar vielfältig, doch immer ist ein spezifischer Missstand Ausgangspunkt der Stadtbegrünung auf eigene Faust. Urban Gardening-Projekte im Ausland können daher Aufschluss über die politischen und wirtschaftlichen Probleme des jeweiligen Landes geben.
Warum ich in die Stadt gezogen bin? Ich gehe gerne ins Kino, ins Theater ... Klar, klar, die gängigen Argumente, ist mir klar. Ich bin nix Besonderes, auch nicht in meinen Bedürfnissen. Das weiß ich. Aber es gibt noch einen Grund für mich, in der Großstadt zu leben, der dürfte mich von den meisten Menschen unterscheiden.
trailer: Herr Sondermann, ist Urban Gardening nur eine Modeerscheinung?
Martin Sondermann: Nein, die Kleingartenbewegung gibt es schon seit dem 19. Jahrhundert. In Kriegszeiten legte man Notgärten an, auch an ganz zentralen Orten, zum Beispiel vor dem Reichstag in Berlin. In den großen Parkanlagen in den Städten baute man Kartoffeln an.
trailer: Herr Voß, Ruhrgebiet und Urban Gardening, ist das ein Widerspruch?
Arnold Voß: Nein, überhaupt nicht. Das Urban Gardening musste im Ruhrgebiet gar nicht neu erfunden werden. Der städtische Garten sowohl als Nutzgarten und auch als Ziergarten hat hier eine lange Tradition.
Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Vorsitzender des Marburger Bundes und CDU-Mitglied, über Auflagen für ausländische Ärztinnen und Ärzte, veränderte Arbeitsbedingungen und Ärztemangel.
Andrea Hitzke leitet die Dortmunder „Mitternachtsmission“, die Prostituierten Unterstützung anbietet. Im Interview spricht sie über den Zuzug von Prostitutionsmigrantinnen und deren Probleme.
„C-a-f-f-e-e, trink nicht zu viel Kaffee, nicht für Kinder ist der Türkentrank, schlechte Nerven macht er, blass und krank, sei doch kein Muselmann, der es nicht lassen kann.“ Diesen Kanon kennen Sie nicht mehr? Dann entstammen Sie einer anderen Generation oder kommen aus einem Umfeld, das schon in frühen Zeiten ein Gespür für leicht rassistische Tendenzen hatte.
NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider betont die Vorteile der Arbeitnehmer-Freizügigkeit
innerhalb der EU. Aber mit den Zuwanderern kommen auch neue Herausforderungen, insbesondere in NRW.
Vor knapp 50 Jahren, am 10. September 1964, stieg Armando Rodrigues in Köln-Deutz aus dem Zug und bekam Minuten später ein Moped geschenkt. Für den jungen Portugiesen war es vielleicht ein kleiner Schritt. Für die Gesellschaft aber bedeutete es einen sehr großen.
Unter dem Titel „Kultur ist der Schlüssel“ findet Ende Juni im PACT Zollverein in Essen ein zweitägiger Kongress statt. Eine Tagung des Forum d’Avignon Ruhr, einer deutsch-französischen Kooperation zwischen dem Forum d’Avignon und dem European Center For Creative Economy (ecce).
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