Während in den vergangenen eiskalten Wochen die Passanten in den Fußgängerzonen schwer vermummt von einem Geschäft zum anderen eilten, flanierten die Besucher der inzwischen zahlreichen Shopping-Malls des Reviers entspannt und zufrieden unter falschen Palmen, vorbei an künstlichen Bachläufen und exotischen Restaurationen, um einzukaufen.
Karneval, so meinte der Kulturwissenschaftler Mikhail Bakhtin einmal, sei die Zeit, in der die Ideen der Herrschenden vom einfachen Volk getestet und in ihrer Absurdität vorgeführt werden können.
Was dem Rheinländer sein Karneval, das ist dem Westfalen der Aschermittwoch! Aschermittwoch, ein wunderbarer Tag, ein Tag voller Anmut und Freiheit! Endlich Schluss mit dem Zwang, lustig, bunt und verrückt zu sein. Endlich wieder entspannter Freiraum für des Westfalen heimliches Steckenpferd:
Karneval nur im Rheinland und in Rio? Mitnichten. Der Vorsitzende des Festkomitees Essener Karneval Peter Sander spricht über die Verbreitung des Karnevals in Deutschland sowie über seine soziale und identitätsstiftende Funktion. Karneval nur als Vorwand für eine Sauforgie? Lutz Debus sprach mit dem Karnevalisten.
Karneval zwischen Rheinland und Ruhrgebiet – nur wenige Kilometer, doch die Unterschiede in den Traditionen sind bemerkenswert. Nicht nur das: Leiter des „Geierabends“ Günther Rückert spricht mit Lutz Debus über den Humor im Rheinland und in Westfalen.
In dem verrauchten Hinterzimmer einer ansonsten rauchfreien Kneipe müht sich ein Büttenredner ab. „Die Camilla vom Charles hat ein Gebiss, die kann einen Apfel essen, auch wenn ein Maschendrahtzaun davor aufgespannt ist.
Als Umwelt- oder Naturschutzorganisation ist der Allgemeine Deutsche Verkehrsclub (ADAC) nicht bekannt. Mit über 17 Millionen Mitgliedern vertritt er in der Regel die Interessen der motorisierten Menschen hierzulande.
Die schlechte Nachricht zuerst. In Gegenden mit hoher Feinstaubbelastung ist die Lebenserwartung niedriger und das Aufkommen tödlicher Herz- und Atemwegserkrankungen höher.
Jürgen Eichel, Sprecher des Verkehrsclubs Deutschland NRW, rechnet sich keine großen Effekte durch die neue Umweltzone aus. Sinnvoller sei es, Mobilität zu Fuß und zu Rad sowie den ÖPNV zu fördern.
Ulrich Carow ist Leiter des Bereichs Umwelt beim Regionalverband Ruhr. Aus seiner Sicht war der langwierige Weg zur „Umweltzone Ruhrgebiet“ ein richtiger und wichtiger Schritt.
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