Herr Eiskirch, welche Auswirkungen hat Fukushima auf die Wirtschafts- und Energiepolitik in NRW?
Thomas Eiskirch: Gegen Atomkraft gab es zwar schon lange eine breite Mehrheit bei den Menschen, aber eben nicht in der Politik.
trailer: Herr Blenkers, was kann der Verbraucher machen, damit die Atomkraftwerke hierzulande nicht mehr so lange laufen?
Peter Blenkers: Naheliegend ist zunächst der Wechsel des Stromversorgers.
Die NRW-Landesregierung plant den Ausbau der Windkraft und will deren Anteil an der Stromerzeugung bis 2020 um ein Fünffaches auf zwanzig Prozent ausbauen. Die Stimmen der Kritiker von Windkraftanlagen sind angesichts der dramatischen Ereignisse in Japan leiser geworden und die Bereitschaft der Anwohner von Windparks, zukünftig noch höhere Windräder in wesentlich kürzeren Abständen zu ihren Wohngebieten zu akzeptieren, steigt.
Larry Hagman hat gut lachen: In Kalifornien hat der Schauspieler für 750 000 Dollar die größte private Solaranlage des Landes errichtet. Und für Werbezwecke schlüpft der knapp Achzigjährige in seine alte Rolle des JR Ewing aus der TV-Serie „Dallas“. Das texanische Ekelpaket gibt sich geläutert, ist nicht mehr der schmierige Ölbaron, sondern der strahlende Solarinvestor.
trailer: Frau Akgün, können Frauen besser mit Macht umgehen als Männer?
Lale Akgün: Das glaube ich nicht. Frauen sind darin nicht so geübt. Da sie gerade anfangen, mit Macht zu experimentieren, sind sie bereit, auch andere Formen des Umgangs mit Macht zuzulassen. Aber so viele Frauen in Machtpositionen gibt es doch gar nicht.
Am Morgen des 11. März unterbrach WDR 2 seine Sendung für eine kurze Eilmeldung. Ein schweres Erdbeben habe Japan erschüttert. Meldungen über Tote oder Verletzte gäbe es zunächst nicht. Seit diesem Tag ist die Welt nicht mehr, wie sie war. Beim Schreiben dieser Zeilen war noch nicht klar, wie viele Menschenleben das Beben, der Tsunami und die Reaktorkatastrophe von Fukushima letztlich kosten würden und ob die havarierenden Atomkraftwerke größere Landstriche als die in der ersten Woche eingerichteten Sperrzonen erheblich kontaminieren würden.
„Mit politischem Engagement ist es wie mit Sport“, erklärt Jutta Sundermann: „Wer immer auf dem Sofa sitzt, kann sich gar nicht vorstellen, wie das überhaupt gehen kann. Wer aber regelmäßig Sport treibt, ist es einfach gewohnt, sich zu bewegen.“
In der Politik wird derzeit diskutiert, ob und wie eine Frauenquote von 30 Prozent in Führungsgremien der deutschen Wirtschaft eingeführt werden könnte, denn Deutschland liegt – was den Frauenanteil in Führungspositionen betrifft, mit zwei Prozent deutlich hinter Ländern wie Schweden oder den USA zurück, die zweistellige Anteile vorweisen können.
trailer: Frau Dietrich, wie geht es Ihnen als Frau in leitender Position in einem großen Unternehmen?
Sabine Dietrich: Ich war über die letzten fünf Jahre hinweg außerhalb Deutschlands in Großbritannien und Indien tätig. Nach Deutschland zurückzukommen bedeutet für mich schon eine große Umstellung. Im Ausland habe ich unter anderem in Leitungsteams gearbeitet, die zu 60 Prozent mit Frauen besetzt waren.
trailer: Frau Steffens, brauchen wir eine Frauenquote für Leitungspositionen in der Wirtschaft?
Barbara Steffens: Es gibt nur eine sehr geringe Anzahl von Unternehmen, die verstanden haben, dass sie mit gemischtgeschlechtlichen Teams, egal ob in Vorständen oder Aufsichtsräten, eine andere Unternehmenspolitik erreichen und somit erfolgreicher sind.
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