Ein Theater-Solo, adaptiert nach Schnitzlers Novelle, die den existenziellen Konflikt einer jungen Frau zwischen Elternhaus und Gesellschaft, ihrem Freiheitsdrang und ihren sexuellen Phantasien auch heute noch hochaktuell erzählt. trailer sprach mit Regisseur Barz und Michael Steindl, dem Leiter des Spieltrieb in Duisburg.
Man stelle sich einmal vor, ein deutsches Stadt- oder Staatstheater beauftragt einen Broadway-Komponisten mit einem Auftrags-Musical. So weit geht die Liebe unserer Intendanten zum Genre dann doch nicht, gibt man – bis auf wenige Ausnahmen – doch nicht einmal einheimischen Musical-Komponisten eine Chance, ihre Werke aufzuführen.
Mitten hinein in das laufende internationale Festival of Arts, auch bekannt als RuhrTriennale, gehen auch die Ruhrgebietsbühnen an den Start in die neue Spielzeit. Was bleibt ihnen auch übrig. Konkurrenz belebt ja eigentlich das Geschäft, fragt sich nur wessen.
Rund 30 Veranstaltungen sollen bei der RuhrTriennale ausverkauft sein. Mit Spannung erwarten Publikum und Kritiker das Programm des neuen Intendanten Heiner Goebbels, der aus Kindern Kunst- und Theaterjuroren der Großen machen wird.
Kulturelle Bildung hat sich die Politik auf die Fahnen geschrieben, zahlreiche geförderte „kindgerechte“ Kulturveranstaltungen sind dadurch entstanden. Die diesjährige Ruhrtriennale geht einen anderen Weg.
Eine Menschenmenge stolpert auf die Bühne der Bochumer Kammerspiele. Die puppenspielhafte Choreografie lähmt das Gehen, Ziel ist ein Scanner an der Rampe, wie er an Flughäfen und in Gerichtsgebäuden üblich ist.
Von wegen nix los in der Region: Das Spiegelzelt am Dortmunder U bietet auch im August ein tolles Programm, im Cabaret Queue laden die Pottsäue alias Andrea Badey und Lioba Albus (vom 3. bis 19.8.) mit „Fettverbrennung“ zum ultimativen Sommer-Special ein, und am Bochumer Kemnader See das Zeltfestival Ruhr.
Die Live-Kult-Show begann vor zwölf Jahren in einem Waschsalon – und dort findet sie auch heute noch statt - wenn das Nacht-Gewäsch nicht gerade in Dortmund im Spiegelzelt zu Gast ist. Klaus-Jürgen, genannt „Knacki“ Deuser moderiert und motiviert die Stand-Up Comedy Show und kommt zu dem Schluss: „Die Welt ist bekloppt!“
Das Veranstaltungen im FKT (Freies Kunst Territorium) gelten schon länger als heißer Tipp der Bochumer Off-Szene. Am vergangenen Samstag startete mit der Vollmondlesung eine neue monatliche Reihe.
Moses W. ist bekannt für seinen Wortwitz und seine urkomischen Lieder. Für seine Show „Comedy Carl mit Moses W.“ hat er sich hochkarätige Gäste eingeladen.
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