Türen über Türen, die einem geöffnet werden können, die etwas verbergen, die in neue Räume führen. Das Bühnenbild (Ramallah Aubrecht) ist mehr Kunstwerk denn Ausstattung und erinnert mich frappant an Arbeiten des belgischen Künstlers Jan de Cock. Meine Augen fühlen sich also wohl.
„ABER ANDERS ALS IN EINEM FILM MÜSSEN WIR NICHT GENAU ZEIGEN, WIE ES 1789 WAR, SONDERN KÖNNEN UNS AUF BE- STIMMTE ASPEKTE KONZENTRIEREN“
Im Jahr 2005 standen auf der Bühne der Casa das erste Mal Jugendliche aus Essen-Katernberg und erzählten aus ihrem eigenen Leben. Unter der Leitung von Nuran David Calis entstand „Homestories – Geschichten aus der Heimat“. Damals erzählten sie vom Libanon, dem Iran, Afghanistan, der Türkei...
9. November 1989 am Berliner Grenzübergang Bornholmer Straße. Ein Mann öffnet seinen Hosenschlitz und damit die Mauer. Unglaublich und nicht einmal wahr. Was machen Theater, wenn sich der Jahrestag des Mauerfalls zum 20. Mal jährt? Sie holen ein Ost-West-Stück aus der Mottenkiste und bauen auf interessierte Zuschauer.
Hinterm Gartenzaun leben tatsächlich auch noch Menschen, und die können einem das Leben zur Hölle machen. Nichts ist in der deutschen Provinz zwischen Doppelhaushälften und Reihenhauswäldern schlimmer als das innere Gefüge der Kleingrundbesitzer.
Die Kammerspiele in Bochum sind ein heiliger Ort. Hier standen Helden der Theatergeschichte von Christine Kaufmann bis Ulrich Wildgruber, von Dörte Lyssewski bis, na ja, nehmen wir mal Herbert Grönemeyer, weil der eigentlich so schön ins Konzept von Regisseur Frank Abt passen würde.
„Unsprechbares Zuhause" lautet die letzte Textzeile der Zeitgenössischen Oper „Neither" von Morton Feldman, mit welcher die zum Dreiklang zusammengefasste Oper-Zeit-Reise zum Geburtstag des Großen Hauses in einer kompositorischen Grenzerfahrung der Gegenwart mündet.
Oberhausen. Ruhrpott. Mitten im seit Jahren gebetsmühlenartig artikulierten Strukturwandel packt Theaterintendant Peter Carp Tennessee Williams „Endstation Sehnsucht“ in den Spielplan.
Das Festival beginnt Ende November mit einem "Eröffnungsmarathon" in der Kölner Halle Kalk, denn das Prinzip der allgemeinen Überforderung hat sich für die „Impulse“ – das die wichtigsten freien Produktionen der letzten zwei Jahre in Deutschland, Österreich und der Schweiz außerhalb des Stadttheaters zeigt – bewährt.
Früher machte er Theater über Mariah Carey und Franziska van Almsick. Nach seinem Bochumer Nokia-Projekt „Connecting People“ entwickelt Regisseur Frank Abt jetzt einen Theaterabend auf der Grundlage von Interviews mit Menschen auf der Suche nach den Superstars aus der Retorte.
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