Sie glänzen meist golden, stilisierte Figuren in den Händen lächelnder Promi-Schauspieler und -Regisseure in aufwändiger Abendgarderobe. Trophäen, überreicht von einer ausgewählten Jury. Wenn die Academy- oder Golden Globe-Awards verliehen werden, A-Festivals die High Society der Filmwelt nach Berlin, Cannes oder Venedig rufen, beraten und beurteilen große Namen mit kritischem Blick die neuesten filmischen Ergüsse.
Einen nüchternen Blick auf das Ruhrgebiet zu werfen, ist nicht leicht. Besonders nicht als Bewohner dieser Region. Das schon zum Sozialkitsch verkommene Bild des Kohlenpotts, das stolze Beharren auf die proletarische, ehrliche Seele des Ruhrgebiets, nun mit markigen Sprüchen wie „Woanders ist auch scheiße“ zur Marke stilisiert, das wochenendliche Fiebern bei der schönsten Nebensache der Welt mit Currywurst und Bier, Subkulturen mit „Tradition“ wie Punk und Thrash-Metal.
Als Kinderstar stand Joseph Gordon-Levitt schon mit sieben Jahren vor der Kamera. Nun hat er sich mit seinem Langfilmregiedebüt „Don Jon“ einen lang gehegten Traum erfüllt.
Bettina Blümner, Jahrgang '75, studierte in Weimar, Ludwigsburg und Kuba und realisierte währenddessen zahlreiche Kurzfilme. Für ihren ersten Kinofilm, die Dokumentation „Prinzessinnenbad“, erhielt sie zahlreiche Preise. Die Literaturadaption „Scherbenpark“ ist ihr erster Spielfilm.
Das blicke filmfestival bespielt in den kommenden Wochen Kinos der Region mit Filmen der letzten Festivaljahre. Am 10.10. wartete es in der Rotunde mit einem bunten Potpourri zum Thema Musik auf.
Bochum, 3. September – Jukka Schmidt und Christian Mrasek, die Kölner Schöpfer des Roadmovies „Hans Dampf“, vertreten auch persönlich die Lebensphilosophie ihres Helden Hans, gespielt von Hans Backhaus.
Essen, 2. September – Sympathisch und lässig gaben sich Regisseur Cüneyt Kaya und sein Hauptdarsteller Kida Khodr Ramadan zur Preview ihres Erstlings „Ummah – Unter Freunden“. Berlin-Neukölln: Ein ausgebrannter Verfassungsschützer (Frederick Lau) wird freundschaftlich in der arabisch-türkischen Community aufgenommen, wo mit viel Mutterwitz und Herz aufeinander aufgepasst wird.
Ein uneingeschränktes Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA im Kulturbereich wäre eine Bedrohung für die kulturelle Vielfalt.
Den 1955 in Mülheim geborenen Helge Schneider kennt wohl fast jeder. Nach fast 10 Jahren Pause hat er mit „00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse“ seinen 5. Film inszeniert – und ist natürlich auch in der Titelrolle zu sehen.
Gespräch zum Film „Finsterworld“
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