Es ist der perfekte Ort für diese kulturgeschichtliche Ausstellung: Das Ruhr Museum in der Kohlenwäsche auf Zeche Zollverein widmet sich dem Rohstoff Kohle in allen seinen Facetten. Das beginnt mit der Substanz selbst und reicht über ihre Gewinnung und Verarbeitung hin zur Verwendbarkeit und den damit verbundenen ökonomischen und ökologischen Fragestellungen, mit einem Exkurs zu den Bräuchen und Ritualen.
Die Gesellschaft ändert sich, die postindustrielle Welt befindet sich im Umbruch. Neue Industrien, neue Denkmuster sind gefordert. Zukunftsforschung hat nicht nur etwas mit Demografie zu tun, sondern auch mit dem gegenwärtigen Leben aller, denn schon heute müssen die Parameter erarbeitet werden, die eine Zukunft überhaupt möglich machen.
Erst allmählich haben die „Frauen“ – überlebensgroße figurative Skulpturen – die Bedeutung in der Arbeit von Thomas Schütte erlangt, die sie heute in seinem Werk einnehmen. Schütte, 1954 in Oldenburg geboren, in Düsseldorf studiert und dort auch ansässig, gehört zu den wichtigen Bildhauern unserer Zeit.
Kunst einfach an die Wand getackert. So wie der französische Maler Claude Viallat mit seinen Malgründen umgeht, so hält er es auch mit seinen fertigen Werken, schön gefaltet liegen sie im Atelier, warten auf den temporären Einsatz im Museum oder auf ihre Bestimmung als Objekte der artifiziellen Sammlerwut.
Die Zukunft der europäischen Opel-Werke wird in Detroit entschieden. Nicht nur in Bochum, sondern auch in den Opel-Städten Saragossa, Ellesmere Port und Gliwice hängen die lokalen Entwicklungen von globalen Bedingungen ab. Urbane Künste Ruhr fragt gemeinsam mit dem Schauspielhaus Bochum nach der Zukunft der Stadt, der Arbeit und der Kunst in Europa.
Angelika Trojnarski gehört zu den interessantesten Künstlern ihrer Generation. Sie ist Malerin, aber Malerei ist nur eines der Medien, in denen sie arbeitet. Sie baut skulpturale Konstruktionen, fotografiert, erstellt Collagen und zeigt Bildprojektionen.
„Stillstand gibt es nicht“, behauptet Jean Tinguely, und diese Sentenz, abgedruckt im Folder zur Ausstellung, klingt wie ein Motto des Museums selbst. In Krisenzeiten, in denen die Identität des LehmbruckMuseums – die Spezialisierung auf das Metier der Skulptur – etwas vernachlässigt wurde, setzt die neue Leiterin Söke Dinkla ein Zeichen und widmet sich erst einmal der Sammlung und dem, was Skulptur kennzeichnet.
Arbeit. Arbeit. Arbeit. Nichts prägt das Ruhrgebiet so sehr wie der Mythos einer sich immer im Arbeitsprozess befindlichen Region. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft vermischen sich mitunter, selbst der Tourismus hat sich dieser Mär angepasst, nach dem endlich erreichten „blauen Himmel über der Ruhr“ wird nun eine Vergangenheit zelebriert, deren nichtvirtuelle Realität eher gruselig und giftig war und Menschen verbraucht hat wie Verschleißteile eines zu lange gelaufenen Motors.
Eberhard Havekost überlässt nichts dem Zufall. Nicht den Katalog, nicht die Präsentation der Bilder, schon gar nicht diese selbst. Sie sind hochkonzentrierte, auf den Punkt gebrachte Schilderungen von … ja von was?
Das war schon ein buntes Leben mit Pop in den 60ern und 70ern. Schön, dass die Kunsthalle Düsseldorf unter diesem Titel dem damaligen kulturellen Lebensgefühl eine ganze Ausstellung widmet und auch eine Reproduktion des sogenannten „Kapitalistischen Realismus“ versucht. Wie immer muss da zuerst die Frage nach dem links oder rechts beantwortet werden.
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