Eine gute Idee förderte eine Art Label: 1982 fand im Saarland-Museum Saarbrücken eine Diskussion mit den führenden deutschen Künstlern der Nachkriegs-Avantgarde unter dem Titel „Symposium Informel“ statt. Gemeint war eine gegenstandsfreie Kunst, die spontan, gestisch, bevorzugt starkfarbig war.
Vor allem in jüngster Zeit arbeitet das Kunstmuseum Mülheim die Qualitäten seiner Sammlung heraus – als geistige Substanz, die kulturelles Bewusstsein vermittelt und zum Image der Stadt beiträgt. Ein Teil der eigenen Erwerbungen und der Sammlung, die der Naturwissenschaftler Karl Ziegler im Rahmen einer Stiftung seiner Stadt überlassen hat, ist im ersten Obergeschoss permanent ausgestellt, dazu vertiefen Wechselausstellungen einzelne Aspekte weiter.
Die wahren Geheimtipps unter den Künstlern befinden sich häufig im Bereich der Zeichnung. Das Museum Folkwang stellt derzeit mit Friedemann von Stockhausen einen solchen Künstler vor, der in Fachkreisen Bewunderung und Staunen auslöst, von dem man aber im Ruhrgebiet und Rheinland bislang wenig gesehen hat.
Vom 28.-29. September präsentieren sich im Wissenschaftspark Gelsenkirchen Fotografen aus den verschiedenen Bereichen. Neben einer Angebot-und-Nachfrage-Messe ist bild.sprachen aber auch ein Forum für die Zukunft eines gefährdeten Berufsstandes.
Seit Mittwoch ist in der Rotunde Bochums die Ausstellung Information und Kommunikation zu sehen. 21 KünstlerInnen nehmen zu den Überbegriffen der Moderne mit Malereien, Fotos, Videos und Installationen Stellung.
So etwas wie Stille existiert nicht. In der zeitgebössischen Kunst ist John Cages Arbeit über Stille hohaktuell.
Erich Reuschs aktuellste Beschäftigungenmit den digitalen medien sind ein visuelles Fest für die Besucher.
Angriffslustige Haie, Affenporträts oder schwimmende Polarbären. Die Ausstellung in Recklinghausen beschäftigt sich mit der Welt der Tiere.
Verlassene und verfallene Bauwerke zu entdecken ist die Leidenschaft von Urban Explorern. Vom 10.-19.8. ist in der Bochumer Rotunde eine erste Ausstellung zu dieser jungen Fotokunst zu sehen.
Anselm Kiefers monumentales Bild „Deutschlands Geisteshelden“ (1973), auf das man in der Küppersmühle frontal zuläuft, ist ein Schlüsselwerk dieser Ausstellung. Trotz seiner graphischen Wirkung mehr Malerei als Zeichnung, zeigt es eine riesige Dachkammer, die perspektivisch in die Tiefe fluchtet.
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