Ist für Sie das Ruhrgebiet Heimat?
Schon. Andererseits bin ich überall, wo ich mich wohlfühle, Freunde, gute Restaurants und Theater habe, sehr schnell in einer Art Heimat. Da ich den überwiegenden Teil meines Lebens im Ruhrgebiet verbracht habe, ist aber hier für mich mein „Stammlokal“.
„Die Welt wird sich ökologisch ernähren oder gar nicht“. Selten hat ein Zitat – wie hier vom geläuterten Bio-Bauer Felix zu Löwenstein – eine der großen Zukunftsfragen pointierter in die Diskussion gebracht. Es geht vorrangig nicht um Geschmack und Gesundheit, sondern um Strategien, wie unser täglich Food so erzeugt werden kann, dass Böden und Tiere nicht langfristig kollabieren.
Wir sind nicht mehr Papst. Oder nur noch mittelbar. Oder nur noch ein bisschen. Jedenfalls ziemlich zurückgezogen. Aber wir mögen diese megazentralistische Ordnung im Vatikan wohl, denn nicht nur dass die Wahl des neuen Chefs der christlichen Päderasten-Versteckorganisation Titelthema der Nachrichten-Organe war.
„Interventionen - Stadt für alle“ fordern nun auch Initiativen des Ruhrgebiets. Die Veranstaltungsreihe einleiten konnte wohl keiner besser als Andrej Holm von der HU zu Berlin, der nicht nur zu Stadterneuerung und Gentrifizierung forscht, sondern auch selbst aktiv „Recht auf Stadt“ fordert.
Wo das Selbstverständliche schon schwierig ist: In einer Schule in der Andenstadt Cusco bringt David Quispe Itusaca kleinen Kindern Lesen und Schreiben bei.
Der Magenbitter schmeckt bitter. Sei es drum, das wichtigste Gut im Leben ist neben dem Zehn Hektar-Landgut die Gesundheit, also runter damit. Früher war alles besser. Auch in der Landeshauptstadt. Es waren herrliche Zeiten in Düsseldorf.
An Rhein und Ruhr wird gependelt wie verrückt. Nicht im stillen Kämmerlein und womöglich mit Kontakt zu guten Geistern. Sondern öffentlich, auf Straße und Schiene: Eine Million Berufstätige überschreiten zweimal täglich ihre Stadtgrenzen und machen Stau, Lärm, Emissionen. Bis zu einer Distanz von 15 Kilometern könnte hier das Fahrrad eine viel größere Rolle spielen als bisher, ist der Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) überzeugt.
Im Bahnhof Langendreer las Rosa Yassin Hassan Ausschnitte aus ihrem Buch „Wächter der Lüfte“ vor und diskutierte anschließend mit dem teilweise selbst aus Syrien stammendem Publikum.
Dortmund steht unter Schock. Eingeweihte wussten es schon länger. Durch geheime und geschickte Zukäufe gehört die Aktienmehrheit des BVB seit Jahren dem Erzrivalen Schalke 04. Ende letzten Monats platzte die Presseerklärung des Vorstands dann wie eine Bombe. Alle Spieler der Borussen sind mit sofortiger Wirkung entlassen.
trailer: Herr Knust, fangen wir mal autobiographisch an. Wie ist der Spaß in Sie reingekommen?
Bruno Knust: Schon im Kindergarten habe ich Theater gespielt. Wegen meiner tiefen Stimme musste ich immer Zauberer und Räuber spielen. In der Schule bekam ich dann noch die Rolle des Hausmeisters dazu.
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