Die Oberhausener Kabarettistin Gerburg Jahnke spricht mit trailer-ruhr über ihren Zorn auf die Kulturpolitik im Ruhrgebiet, die nach wie vor schwierige Situation für Frauen in der Kabarett-Szene und die Zukunft der Raucher in den Gastronomien NRWs.
Die dritte Ausgabe des n.a.t.u.r.-Festivals begeisterte mit großartigem Essen, viel Live-Musik und schlug einen weiten Bogen zum Thema Natur, Urbanität und Nachhaltigkeit.
Die Reihe „Interventionen“ führte zusammen mit Wolfgang „Wölfi“ Wendland und Arnold Voss durch das Kneipenviertel Bochums. Im Anschluss wurden Fragen nach Kommerz, Kultur und Partizipation in der Stadt Bochum diskutiert.
trailer: Frau Fleck, ist das Ruhrgebiet lustig?
Simone Fleck: Das Ruhrgebiet hat einen sehr eigenen Humor, und das mag ich – er ist direkt und manchmal auch deftig. Da ich kreuz und quer durch die Republik toure, erlebe ich unterschiedliche Temperamente bei den Zuschauern.
Da kram ich mal in alten Schubladen und dann das. Ein Heftchen merkwürdigen Inhalts, irgendwann mal geliehen, aus unerfindlichen Gründen nie zurückgegeben, und dann auch einfach behalten. Dummerweise ist diese eigentlich schon fast bibliophile Rarität nichts wert, kein Grund also, sich über die Möglichkeit eines Wertzuwachses über die Jahrzehnte und dessen Verteilung Gedanken zu machen.
Die deutschen Locations, in denen sich zuletzt energetisch Wunderliches vollzog, heißen: Plochingen, Drochtersen, Ötigheim und Plüderhausen. Na ja … und Bottrop. Wobei man in der „Innovation City Ruhr“ – fairerweise bemerkt – ein bisschen schneller dran war als in jenen niedersächsischen und badischen Weilern. Alle Orte eint, dass hier gerade die häusliche Heiz- und Stromerzeugungs-Zukunft ausprobiert wird. Und zwar mit Brennstoffzellen.
Im Rahmen der Reihe „Interventionen - Stadt für alle“ las Michael Ziehl vom Hamburger Gängeviertel im Bochumer Alsenwohnzimmer Ausschnitte des Buches „Mehr als ein Viertel“ und sprach anschließend über Organisation sowie Pläne des Viertels.
Noch immer werden etliche Lehramtsstudierende mit der Latinumsprüfung geplagt. Dass über die Abschaffung der Pflicht allerdings breiter Konsens besteht, kam für alle Beteiligten der Podiumsdiskussion überraschend.
Der Heldenmarkt in der Bochumer Jahrhunderthalle zeigte Formen der Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen und ging insbesondere durch den Magen.
Beim Ostermarsch 2013 im Bahnhof Langendreer vertraten Sevim Dagdelen und Serdar Yüksel ihre Ansichten zur aktuellen Rüstungspolitik.
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