Thema.

Kostenfreie Albträume

Eigentlich sollte alles kommerzialisiert werden, nicht nur das Trinkwasser – Thema 04/13 Unser Wasser

Ich entstamme ja der Generation, die viele Dinge für unumstößliches Gesetz und andere Dinge für absolut unmöglich hielt. In meiner Kindheit wurde ich abends ins Bett geschickt mit der Anweisung „Waschen, Zähne putzen und dann ab in die Buntkarierten! Und dann LICHT AUS! Und nicht mehr lesen!" Gerne fügte mein Vater auch den kleinen Scherz hinzu: „... und benutz beim Waschen ruhig ein bisschen Wasser!"

„Wasser ist keine Ware“

Petra Kammerevert über die Pläne der EU und deren Risiken für unsere Wasserversorgung – Thema 04/13 Unser Wasser

trailer: Frau Kammerevert, was macht die Europäische Union mit unserem Wasser?
Petra Kammerevert: Die Konzessionsrichtlinie, über die in letzter Zeit viel geredet und geschrieben wurde, ist grundsätzlich keine Privatisierungsrichtlinie. Sie schreibt nicht zwingend Privatisierungen vor.

„Akute Gesundheitsgefahren bestehen nicht“

Markus Rüdel über die Wasserqualität der Ruhr und mögliche weitere Gefährdungen – Thema 04/13 Unser Wasser

trailer: Herr Rüdel, das Wasser in der Ruhr ist sauber?
Markus Rüdel: Die Ruhr ist so sauber wie seit 150 Jahren nicht mehr. Durch die Industrialisierung in den 1850er bis 1910er Jahren wurde so viel Wasser entnommen und gleichzeitig Abwasser eingeleitet, dass der Fluss nur noch einem dreckigen, stinkenden Rinnsal glich.

Ha-zwei-Oh!

Die geplante Privatisierung der Wasserversorgung sorgt für heftigen Streit – THEMA 04/13 UNSER WASSER

Ein Molekül, bestehend aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom, beschäftigt seit Wochen die politische Klasse Deutschlands und Europas. Wasser ist in aller Munde. Seit der Europäische Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen Michel Barnier seinen Entwurf einer sogenannten Konzessionsrichtlinie vorstellte, formiert sich in vielen Mitgliedsstaaten der EU eine breite Widerstandsbewegung.

Grüße aus der Wahrnehmungslücke

Wie das Projekt „geRECHT in NRW“ eine Essener Heimeinrichtung veränderte – Thema 03/13 Schutzbefohlen

„Wenn dein Computer nicht angekommen ist, kriegst du kein Taschengeld“, erklärt Wolfgang Gröber Fatih seine Situation. Fatih hatte in das Heim, in dem er mit drei anderen Jugendlichen lebt, einen Computer mitgebracht. Das sei schon verboten. Als er ihn aber nach der Begnadigung auch noch an einen Kollegen verkaufen wollte, musste Heimleiter Wolfgang Gröber in die Trickkiste greifen.

Schutzengel

Von grapschenden Religionslehrern und Katholischen Krankenhäusern – Thema 03/13 Schutzbefohlen

Glauben Sie an Schutzengel? Ich im Prinzip schon. Schutzengel passen auf, dass man sich nicht den Hals, sondern nur das Bein bricht, wenn man die Treppe runterstürzt, oder bringen einen dazu, mit ner Magendarmgrippe im Bett zu bleiben, anstatt bei Blitzeis auf den Straßen unterwegs zu sein. Als katholisch erzogenes Kind wusste ich immer um die Wichtigkeit des Schutzengels.

„Täter gibt es überall“

Martina Niemann über die Arbeit des Kinderschutz-Zentrums Dortmund – Thema 03/13 Schutzbefohlen

Die Geschäftsführerin des Kinderschutz-Zentrums Dortmund spricht im Interview über die Aufgaben der Beratungsstellen freier Träger, die gesetzliche Veränderungen und erhebliche Sensibilisierung in den letzten Jahren.

„Wir wollten die Auswirkungen des Zölibats erforschen“

Christian Pfeiffer über das schwierige Verhältnis zwischen Kriminologen und Klerikalen – Thema 03/13 Schutzbefohlen

trailer: Herr Pfeiffer, was haben Sie als Kriminologe denn ausgefressen, dass die Kirche nicht mehr mit Ihnen zusammenarbeiten will?
Christian Pfeiffer: Ich habe bei einem Vortrag vor allen Generalvikaren angesprochen, welche Hypothesen wir im Rahmen unserer Forschungsarbeit prüfen wollen. Dazu gehört auch die Überprüfung einer US-amerikanischen Erkenntnis.

Hohles Kindeswohl

Die körperliche und seelische Unversehrtheit von Kindern ist nach wie vor bedroht – THEMA 03/13 SCHUTZBEFOHLEN

August 2012. Eine Erdgeschosswohnung im Dortmunder Norden brennt aus. Die Polizei findet in den verkohlten Trümmern zwei tote Kinder. Ein drittes Kind, das noch lebend geborgen werden kann, stirbt wenig später im Krankenhaus. Massive Stichwunden an den Kinderleichen weisen auf ein Kapitalverbrechen hin.

Ein wackliger Leuchtturm am Tor zum Sauerland

Der Bau des Hagener Kunstquartiers entpuppte sich als Fass ohne Boden – Thema 02/13 Schildbürger

Am 28. August 2009 schien die Sonne in Hagen. Das Interesse an der Stadt war von nationalem Ausmaß. Der Grund: die Eröffnung des Emil Schumacher Museums. Seinem bekanntesten Maler hatte Hagen ein denkwürdiges Museum errichtet: Mit einer gläsernen Fassade, einer innovativen Raumaufteilung und einem autarken Energiekonzept aus Erdwärme und Photovoltaik-Anlagen.

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