Vor einiger Zeit las ich von einer Initiative gegen das Verschwenden von Steuergeldern. Es ging in dieser Meldung um einen teuren Zaun, der um eine Schule herum gebaut wurde und – keinerlei Funktion hatte. Ob da letztlich Politikerköpfe rollen wegen solcher Bagatellen?
Wolfgang Freye ist Fraktionsvorsitzender der Linken im Regionalverband Ruhr RVR. Im Interview spricht er über effektivere Kontrollen der Bauprozesse und transparente Planungen.
trailer: Herr Trennheuser, angesichts des Archiveinsturzes in Köln und der Loveparade-Katastrophe in Duisburg – ist die Kommunalpolitik überfordert?
Alexander Trennheuser: Es ist schwieriger geworden, Kommunalpolitik zu machen. Die meisten Kommunen stehen unter immensem Kostendruck, müssen sparen, wo es nur geht.
Was waren das für selige Zeiten, als man noch über die Streiche der Schildbürger lachen konnte. Das Rathaus ohne Fenster? Kein Problem, dann tragen wir das Licht eben mit Eimern ins Gebäude. Das Rathaus am falschen Platz?
Stefanie und Serkan Köseoglu haben die Erfahrung gemacht, dass ihre Ehe eine etwas andere ist. Deutlich wurde das bereits beim großen Tag am Bochumer Standesamt. „Der Standesbeamte hatte ihn auf dem Kieker“, sagt Stefanie und fügt lächelnd hinzu: „Er sagte, Serkan müsse ab und zu auch mal kochen“.
Im Gasometer in Oberhausen schweben sphärische Klänge durch die Luft. Ein Saxophonist spielt gegen seine eigenen Echos an. Scheinwerfer beleuchten das Paar, ihn im schwarzen Smoking, sie im strahlend weißen Brautkleid.
Heiraten ist wieder total in. Der Heiratseifer ist auch nicht durch die Tatsache zu bremsen, dass in den großen Städten jede zweite Ehe geschieden wird. Im Gegenteil, da ist die Chance ja größer, dass ich mir dieses erfreuliche Event mehrmals gönnen kann.
trailer: Frau Fischbach, immer weniger Menschen heiraten. Worin sehen Sie die Ursache?
Ingrid Fischbach: Früher war die Ehe oft auch ein Versorgungsmodell, angesichts von immer mehr finanziell unabhängigen Partnern entfällt eine Heirat allein aus diesem Grund.
trailer: Frau Dörner, handelt der Staat noch zeitgemäß, wenn es um die Ehe geht?
Katja Dörner: Nein, das tut er nicht. In den letzten Jahrzehnten sind die Formen familiären Zusammenlebens in Deutschland vielfältiger geworden. 1950 kamen pro Jahr auf 1.000 Einwohner noch 10,8 Eheschließungen, im vergangenen Jahr waren es noch 4,6.
Der WDR sprach vom „Dortmunder Skandal-Gottesdienst“, als eine Predigt auf Erotik zu sprechen kam. Das geschah 2003, als Pfarrer Friedrich Laker das Hohe Lied Salomons mit ästhetischen Aktfotografien illustrierte. Sinnlichkeit in der Kirche? Ein Tabubruch! Gott will Sex nur, wenn Kinder dabei gezeugt werden.
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