Zum Jahresende bündelt das Museum Folkwang in Essen seine Qualitäten. Es arbeitet die Leistungen der künstlerischen Moderne des späten 19. Jahrhunderts heraus und zeigt, wie diese auf die deutschen Expressionisten des frühen 20. Jahrhunderts eingewirkt hat.
Ein weiterer Künstler, der dem Informel in Deutschland zugerechnet wird, ist Emil Schumacher (1912-1999). Schumacher ist unter diesen Künstlern der vielleicht international angesehenste. Er hat nicht nur in seinem Heimatort Hagen, sondern auch in Italien gearbeitet und wurde ebenso im Ausland ausgestellt.
Eine gute Idee förderte eine Art Label: 1982 fand im Saarland-Museum Saarbrücken eine Diskussion mit den führenden deutschen Künstlern der Nachkriegs-Avantgarde unter dem Titel „Symposium Informel“ statt. Gemeint war eine gegenstandsfreie Kunst, die spontan, gestisch, bevorzugt starkfarbig war.
Vor allem in jüngster Zeit arbeitet das Kunstmuseum Mülheim die Qualitäten seiner Sammlung heraus – als geistige Substanz, die kulturelles Bewusstsein vermittelt und zum Image der Stadt beiträgt. Ein Teil der eigenen Erwerbungen und der Sammlung, die der Naturwissenschaftler Karl Ziegler im Rahmen einer Stiftung seiner Stadt überlassen hat, ist im ersten Obergeschoss permanent ausgestellt, dazu vertiefen Wechselausstellungen einzelne Aspekte weiter.
Die wahren Geheimtipps unter den Künstlern befinden sich häufig im Bereich der Zeichnung. Das Museum Folkwang stellt derzeit mit Friedemann von Stockhausen einen solchen Künstler vor, der in Fachkreisen Bewunderung und Staunen auslöst, von dem man aber im Ruhrgebiet und Rheinland bislang wenig gesehen hat.
Ein konzeptuelles Understatement führt bisweilen zu einem gelungenen Ergebnis: So wenig geglückt in der Ausstellung die angekündigte Gegenüberstellung der Gemälde von Hans-Jürgen Schlieker und Gustav Deppe ist, so beglückend ist doch das, was es in Schliekers einstigem Atelier in Querenburg zu sehen gibt.
Vom 28.-29. September präsentieren sich im Wissenschaftspark Gelsenkirchen Fotografen aus den verschiedenen Bereichen. Neben einer Angebot-und-Nachfrage-Messe ist bild.sprachen aber auch ein Forum für die Zukunft eines gefährdeten Berufsstandes.
Seit Mittwoch ist in der Rotunde Bochums die Ausstellung Information und Kommunikation zu sehen. 21 KünstlerInnen nehmen zu den Überbegriffen der Moderne mit Malereien, Fotos, Videos und Installationen Stellung.
Kirchen, Mahnmale und Gedenktage haben eines gemeinsam: Häufig umgibt sie ein Nimbus ehrfürchtiger...
Beeindruckend, was sich mit Idealismus aus dem Boden stampfen lässt. Wenn sich dazu noch ein...
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