Angelika Trojnarski gehört zu den interessantesten Künstlern ihrer Generation. Sie ist Malerin, aber Malerei ist nur eines der Medien, in denen sie arbeitet. Sie baut skulpturale Konstruktionen, fotografiert, erstellt Collagen und zeigt Bildprojektionen.
„Stillstand gibt es nicht“, behauptet Jean Tinguely, und diese Sentenz, abgedruckt im Folder zur Ausstellung, klingt wie ein Motto des Museums selbst. In Krisenzeiten, in denen die Identität des LehmbruckMuseums – die Spezialisierung auf das Metier der Skulptur – etwas vernachlässigt wurde, setzt die neue Leiterin Söke Dinkla ein Zeichen und widmet sich erst einmal der Sammlung und dem, was Skulptur kennzeichnet.
Die Kunst von Douglas Gordon ist nichts für den schnellen Blick. Berühmt wurde der schottische...
Robert Adams bleibt sich auf eine angenehm altmodische Weise treu. Seit Jahrzehnten fotografiert er den amerikanischen Westen mit ausgewählten Orten in Colorado, Kalifornien und Oregon: schwarz-weiß, kleinformatig abgezogen, meist in Serien.
Eine komische, fast altmodisch wirkende Kunst: Das Museum Folkwang in Essen zeigt Zeichnungen, die „klassisch“ anmuten, hergestellt mit Bleistiften in unterschiedlichen Härtegraden auf DIN A4-Papier. In ihrer Feinheit, im Akribischen, bei dem die Striche oft nur wenige Millimeter lang sind und aneinander anschließen, kommt etwas Altmeisterliches zum Ausdruck, auch in der Anspielung auf realistisch-konkrete Strukturen.
Ein besonderer Schwerpunkt des Kunstmuseums Gelsenkirchen ist – neben der Kinetik – die Konstruktive Kunst. Zudem unternimmt das Kunstmuseum in seinem Programm regelmäßig Abstecher in die farbbezogene gegenständliche und ungegenständliche Kunst. Auf die aktuelle Ausstellung von Frieder Kühner und Horst Kuhnert trifft nun der Titel „Konzept Konstruktiv“ zu.
Richard Long hat Spuren in Duisburg hinterlassen. Er hat 1995 den Wilhelm Lehmbruck Preis erhalten, selbst im LehmbruckMuseum ausgestellt und ist dort mit einer Wandmalerei mit Schlamm vertreten. Und das Museum DKM hat in seiner ständigen Sammlung einen Raum mit Arbeiten von Richard Long, im Dialog mit Hamish Fulton, einem weiteren Vertreter der Land Art.
Geheimnisse, lauter Geheimnisse! Das betrifft schon den Titel, bei dem das Prädikat sowohl aktiv als auch passiv gemeint sein könnte. Wer hat Schaden, was ist beschädigt? Welche Rolle spielt der Künstler, Peter Piller, dabei? Die Fotografien, die in Blöcken im Schaufenster im Dortmunder U angeordnet sind, fallen zu unterschiedlich aus, als dass sie von einer einzigen Person stammen könnten.
68 Aufnahmen von Gläsern mit Wasser zeigt der Fotograf Thomas Florschuetz zurzeit in der Bochumer Galerie m unter dem Titel „Glas/Wasser“ (2012/13).
Was ist Malerei nicht alles? Die Ausstellung „Nur was nicht ist ist möglich“ thematisiert, dass sich in den letzten Jahrzehnten die Malerei von dem definierten Bildträger gelöst hat und nun den Raum für sich entdeckt, sei es innerhalb einer Installation, als Objekt oder als Wandarbeit, die für die vorgegebene Situation entstanden ist.
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