Was macht eine Uniform mit dem Menschen, der sie trägt? Wie verändert sich die Mimik, wenn die Büro-Kleidung durch Freizeit-Klamotten abgelöst wird? Das Dortmunder Museum für Kunst- und Kulturgeschichte geht diesen Fragen nach.
Mehr als „Institutionskritik“: Im Museum Folkwang richten sechs Stipendiaten der Krupp-Stiftung den Fokus auf die Herstellung und Darstellung von Kunst.
Im Polnischen Institut Düsseldorf gehen vier Künstlerinnen dem Verhältnis von Religion und Kommerz in den Feiertagen nach.
Das Kunstmuseum Mülheim zeigt Kohle- und Kreidezeichnungen sowie Druckgraphiken des, dem expressiven Realismus zugeordneten, Otto Pankok.
Das Ikonen-Museum in Recklinghausen zeigt – passend zur Jahreszeit – eine Ausstellung über Nikolaus-Ikonen.
Genau genommen sind es minimale, präzise eingesetzte Mittel, mit denen Hans Kotter einen maximalen Effekt erreicht, ohne dass seine Arbeiten aufdringlich sind oder pathetisch wirken. Hans Kotter „malt“ mit LED-Leuchten und Neonröhren reduzierte, an der Geometrie orientierte Konstellationen, die sich im schwarzen Bildraum hinter Plexiglas schier unendlich in die Tiefe entwickeln.
Es ist der perfekte Ort für diese kulturgeschichtliche Ausstellung: Das Ruhr Museum in der Kohlenwäsche auf Zeche Zollverein widmet sich dem Rohstoff Kohle in allen seinen Facetten. Das beginnt mit der Substanz selbst und reicht über ihre Gewinnung und Verarbeitung hin zur Verwendbarkeit und den damit verbundenen ökonomischen und ökologischen Fragestellungen, mit einem Exkurs zu den Bräuchen und Ritualen.
Kunst einfach an die Wand getackert. So wie der französische Maler Claude Viallat mit seinen Malgründen umgeht, so hält er es auch mit seinen fertigen Werken, schön gefaltet liegen sie im Atelier, warten auf den temporären Einsatz im Museum oder auf ihre Bestimmung als Objekte der artifiziellen Sammlerwut.
Angelika Trojnarski gehört zu den interessantesten Künstlern ihrer Generation. Sie ist Malerin, aber Malerei ist nur eines der Medien, in denen sie arbeitet. Sie baut skulpturale Konstruktionen, fotografiert, erstellt Collagen und zeigt Bildprojektionen.
„Stillstand gibt es nicht“, behauptet Jean Tinguely, und diese Sentenz, abgedruckt im Folder zur Ausstellung, klingt wie ein Motto des Museums selbst. In Krisenzeiten, in denen die Identität des LehmbruckMuseums – die Spezialisierung auf das Metier der Skulptur – etwas vernachlässigt wurde, setzt die neue Leiterin Söke Dinkla ein Zeichen und widmet sich erst einmal der Sammlung und dem, was Skulptur kennzeichnet.
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